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Frisch und natürlich aus dem Vogtland

Sauerkraut - modernes Lebensmittel

Sauerkraut ist Powerkraut. Schon ein, zwei Gäbelchen täglich reichen aus, um entscheidende Ernährungsmängel auszugleichen. Mit nur annähernd 20 kcal pro 100 g ist es ein kalorienarmes, aber dennoch sehr nährstoffreiches Lebensmittel und deshalb sehr gesund. Das saure Kraut ist reich an Vitaminen, Ballaststoffen, Milchsäure sowie lebenswichtigen Mineralstoffen und unterstützt auf natürliche Weise unsere Verdauung. Sauerkraut hat deshalb eine entschlackende Wirkung.

Nährwerte

Vitamin C Das Vitamin C ist das wohl bedeutendste Vitamin im Sauerkraut. Schon 100 g des sauren Krautes decken nahezu ein Drittel des Tagesbedarfs. Vitamin C stärkt das Immunsystem und ist am Aufbau von Schleimhäuten, Bindegewebe und Knochen beteiligt und bewahrt uns außerdem vor Infektanfälligkeit und Erkältungen. Des Weiteren schützt es als Radikalfänger unsere Zellen vor Umwelt- und Nahrungsgiften.
Vitamin K Das im Sauerkraut enthaltene Vitamin K ist für die Blutgerinnung und Knochenbildung von großer Bedeutung. Weiterhin hilft es beim Aufbau einer gesunden Darmflora und eines gut funktionierenden Verdauungssystems. Vitamin K ist ein fettlösliches Vitamin. Das bedeutet, es kann vom Körper nur dann verwertet werden, wenn es mit etwas Fett aufgenommen wird. Daher sollte bei Zubereitung von Sauerkraut immer etwas Butter oder Öl verwendet werden.
Vitamin B1 Dieses Vitamin spielt eine große Rolle bei der Gewinnung von Energie aus Kohlenhydraten und ist somit wichtig für Versorgung der Nerven sowie der Herz- und Skelettmuskulatur.
Vitamin B6 Das Vitamin B6 hat Bedeutung für den Eiweißstoffwechsel und die Immunabwehr und ist außerdem an der Zellteilung und Zellneubildung beteiligt. Bereits 100 g Sauerkraut decken ungefähr ein Zehntel des Tagesbedarfs an diesem Vitamin.
Eisen Eisen unterstützt die Immunabwehr und transportiert den Sauerstoff im Blut.
Mineralstoffe Mineralstoffe sind lebensnotwendig für den Menschen. Da sie vom menschlichen Körper nicht selbst gebildet werden können müssen sie mit der Nahrung aufgenommen werden. Sauerkraut ist ein idealer Lieferant für Mineralstoffe wie Phosphor, Calcium, Kalium, Natrium und Eisen.
Phosphor und Calcium sind die wichtigsten Baustoffe für Knochen und Zähne, also sprichwörtlich der "Zement" für unser Skelett. Weiterhin spielt Calcium eine Rolle im Stoffwechsel der Muskeln und Nerven. Ein Mangel dieses Minerals kann daher zur Anfälligkeit für Knochenbrüche und zu Nervosität führen. Kalium ist von großer Bedeutung für die Zellfunktion und regelt im Zusammenspiel mit Natrium den Wasserhaushalt. Kaliummangel kann zur Ursache von Muskelschwäche und Herz-Kreislauf-Beschwerden werden.
Ballaststoffe Sauerkraut enthält einen hohen Anteil an Ballaststoffen. Ballaststoffe sind unverdauliche Pflanzenfasern, die die Darmbewegung anregen und dadurch die Verdauung positiv beeinflussen. Weiterhin beugt der Verzehr von genügend Ballaststoffen der Erkrankung an Darmkrebs vor.
Glukosinolate Glukosinolate zählen zu den sekundären Pflanzenstoffen. In besonders reichhaltigen Mengen sind Glukosinolate in Weißkohl und demzufolge auch in Sauerkraut vertreten. Man sagt ihnen unter anderem eine Krebs hemmende und vor Infektionen schützende Wirkung nach.
rechtsdrehende Milchsäure Die im Sauerkraut vorhandene Milchsäure tötet in unserem Verdauungstrakt pathogene Darmkeime ab und fördert das Wachstum der natürlichen und leistungsstarken Darmflora. Der Darm ist ein wichtiger Bestandteil des körpereigenen Immunsystems, deshalb kann eine gesunde Darmflora den Körper vor zahlreichen Krankheiten schützen.

Sauerkraut ist ein probiotisches Lebensmittel, da es die zur Herstellung von Sauerkraut benötigten Milchsäurebakterien enthält. Diese noch lebenden Bakterienstämme haben ebenfalls eine positive Wirkung auf die Darmflora des Menschen. Die Milchsäurebakterien entgiften den Darm indem sie Fäulnisbakterien abtöten und wirken dadurch gesundheitsfördernd. Sie überleben den schwierigen Weg durch Magen und Dünndarm und können im Dickdarm ihre volle Wirkung entfalten. Dieser positive Effekt kann aber nur durch den Verzehr von frischem, unerhitztem Sauerkraut erzielt werden, da die Milchsäurebakterien durch Hitzeeinwirkung abgetötet werden.

Im Jahre 1950 entdeckte der amerikanische Wissenschaftler G. Cheney, dass der regelmäßige Verzehr von Weißkohl bzw. Sauerkraut Magen- und Darmgeschwüre verhindern sowie heilen kann. Verantwortlich dafür ist der im Kraut vorkommende Eiweißbaustein Methyl-Methionin-Sulfoniumbromid. Er wird von den Wissenschaftlern daher als "Anti-Ulcus-Faktor" (Ulcus = Geschwür) bezeichnet.
Da der Eiweißbaustein hitzeempfindlich ist, sollte das Sauerkraut unerhitzt verzehrt werden.
Schlichting GmbH
Sauerkraut - Gurken - Convenience
Falkensteiner Str. 6
08529 Plauen

Telefon:
0 37 41 / 4 86 70
Telefax:
0 37 41 / 43 26 89

E-Mail:
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Internet:
www.sauerkraut.de

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